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Jahresbericht der Präsidentin 2015

Der Anfang ist die Hälfte des Ganzen.
Aristoteles

Ein erfolgreicher Start in die Selbstständigkeit mit dem Fahrdienst war der Lohn für die grosse Arbeit. Achtunddreissig Fahrer und Fahrerinnen sind weiterhin unterwegs und leisten Grosses für Bewohner und Bewohnerinnen in unserer Gemeinde. Um alle Fahrten entgegenzunehmen und zu vermitteln, sind motivierte Telefonistinnen von Montag bis Freitag von acht bis elf Uhr erreichbar. Wir sind stolz und sehr dankbar,  dass mit eurer Unterstützung unser Dienst weiterhin so gut funktioniert.

Das etappenweise Umgestalten in der Brockenstube und die einladenden, der Jahreszeit angepassten Schaufenster lockten vermehrt Leute an. So konnte das budgetierte Ziel erreicht werden. An dieser Stelle ein grosses Dankeschön an das Team und an alle, die uns während den Öffnungszeiten gut erhaltene Ware bringen.

Ehemalige Vorstandsfrauen trafen sich mit Aktiven an der Stubete in der Cafeteria Zauggmatte. Dora Tellenbach führte diesen Anlass mit viel Herz durch. Alle Frauen genossen das Zusammensein sowie die süssen und pikanten Köstlichkeiten an den österlich dekorierten Tischen. Merci viel Mal fürs Erscheinen und das Engagement unserer Vorstandsfrau sowie den Bäckerinnen.

Der Helfer- und Helferinnenanlass, zu dem wir unsere zahlreichen Freiwilligen jedes Jahr einladen, führte ins Sensorium im Rüttihubelbad. Es gab unter kundiger Führung viel Spannendes zu erfahren. Danach blieb noch Zeit, um drinnen oder draussen Rundgänge zu machen. Ein Zvieri-Znacht wurde auf der wunderschönen Terrasse bei schönstem Wetter serviert. Salate aus eigener Produktion, Poulet-Schnitzel vom Biobauer nebenan und ein Dessert mit Erdbeeren, die auf den Feldern unterhalb des Restaurants geerntet wurden, mundeten allen sehr.

Das Reparatur- und das Erzählcafé konnten dank der sehr engagierten Vereinsfrau Regina Dubach in Belp starten. Die Ideen entstanden anlässlich der Überarbeitung des Altersleit-bildes der Gemeinde, in deren Kommission ich mitarbeiten durfte. Ein fulminanter Start bei beiden Anlässen zeigt, dass die Wegwerfgesellschaft durchaus bereit ist, Sachen flicken zu lassen. Das Bedürfnis, Geschichten bei Kaffee und Kuchen in der wunderschön geschmück-ten  Cafeteria des Schlosses zu geniessen besteht. Ein grosses Dankeschön an Susanne Grimm für die Unterstützung, an die Leiterin und an das gesamte Team. Besuchen Sie die Anlässe. Sie werden begeistert sein!
Immer wieder etwas Neues anbieten belebt, gibt aber auch zusätzlichen Aufwand. Die beiden Angebote, für die wir ein Kostendach gesprochen haben, machen den Verein bekannt und werden eigenständig geführt.

Ich freue mich auf ein neues Vereinsjahr mit einem motivierten Team und bedanke mich für das Mitdenken, die Unterstützung und das Bewältigen aller Herausforderungen ganz herzlich.

Die folgenden Ressortberichte informieren Sie eingehend über die vielseitigen Einsätze.

Brigitte Johner


Ressortberichte

Brockenstube

Schon wieder ist das 2016 Vergangenheit; es war ein gutes Jahr, wir sind zu frieden.
Im Frühjahr 16 haben Susanna Wyss und ich das linke Schaufenster der Brockenstube neu gestaltet. Unsere Idee ist, das Fenster von Zeit zu Zeit mit einem neuen Thema zu verändern. Begonnen haben wir mit Hochzeitskleidern, dann gab es ein Sommerfenster, in der Zeit der Oktoberfeste war Dirndl und Lederhosen aktuell und nun natürlich bereits wieder die Fastnachtskleider. Ich danke Susanna für ihre grosse Arbeit ganz herzlich.
Auch ein grosser Dank geht an Fränzi Immler für das schöne Osterfenster vom letzten Jahr.
Der Jahrmarkt vom 6. Mai konnte wieder bei strahlendem Wetter durchgeführt werden. Ich danke Herr Grädel bestens, dass er uns den Marktstand wieder zur Verfügung stellte sowie Hans Schneider und Bernhard Schild für das Auf- und Abbauen desselben.
In Frühjahr und Herbst wurden einmal mehr die Kleider der Jahreszeit angepasst und das Weihnachtsschaufenster wurde Ende November wiederum von Susanna Wyss festlich geschmückt.
Am Sonntag, 4. Dezember, an unserem Weihnachtsverkauf im Dorf war die Brockenstube von 10-17 Uhr geöffnet. Wir durften dabei einen Rekordgewinn von Fr. 1`030.-- verbuchen, was uns sehr freute.

Zum letzten Mal möchte ich mich bei meinem Team für die angenehme Zusammen­arbeit herzlich bedanken; es war eine schöne Zeit mit euch. Ich werde nun die Schlüssel und damit auch die Verantwortung an Christine Studer weiter geben.

Lilian Schild

 

Sekretariat

Auch im vergangenen Berichtsjahr habe ich nebst den üblichen Protokollarbeiten von sechs Jahressitzungen und der Hauptversammlung die Präsidentin nach Möglichkeit unterstützt. Zu meinen Aufgaben gehörten u.a. das Erfassen der Anmeldungen für die HV und das Bereitstellen der Präsenzliste der Mitglieder, die Einladung zum Helfer- und Helferinnen-Anlass ins Paraplegiker-Zentrum Nottwil, das Bereitstellen von Unterlagen für die Verantwortlichen des Altersnachmittags und der Stubete.
Nebst dem Verdanken von eingegangenen Spenden fallen auch immer wieder weitere administrative Arbeiten an.
Bei Teilnahmen an Hauptversammlungen von Partnervereinen – dieses Jahr in Wichtrach und Wengen – ergeben sich immer wertvolle Kontakte und ein reger Gedankenaustausch. Im Frühjahr fand die GV des Dachverbandes SGF in Männedorf statt, wo ich mit zwei Vorstandsfrauen unsere Sektion vertrat.
Nach neun Jahren verlasse ich heute den Vorstand. Ich danke meinen Kolleginnen für diese lehrreiche und interessante Zeit und vor allem für die stets sehr schöne Zusammenarbeit! 

Susanne Schneider

 

Kurswesen

Unser erster Anlass im 2016 führte uns ins Haus der Religionen nach Bern. Bei einer Führung durch die verschiedenen „Religionshäuser“ brachte uns der Zen-Meister der Buddhisten an diesem Ort, den Grundgedanken dieses Hauses näher, der da heisst: Dialog der Kulturen. Es war eindrücklich zu erfahren, dass Christen, Aleviten, Muslime, Hindus und Buddhisten ihre Kulte nun in ihrer Kirche, ihrem Dergah, ihrer Moschee und ihrem Tempel unter einem Dach ausleben und engen Kontakt im Dialog zusammen haben und auch ein hauseigenes Restaurant betreiben.
Im April bei Sonnenschein im Garten auf dem Hof von Rohrer’s in Belp erfuhren wir die Geschichte dieses schönen Bauernhauses und warum und wie der Betrieb zum Spargelanbau kam. Der Spargel, oder andere Namen wie „Königliches Gemüse“, „Frühlingsluft in Stangen“, „essbares Elfenbein“ üben seit Jahrhunderten eine grosse Faszination auf viele Feinschmecker aus allen Erdteilen der Welt aus. Ein Stück dieser Begeisterung und viele Informationen über grüne und weisse Spargeln haben wir an diesem interessanten Nachmittag erhalten. Es braucht viel know how und ist nicht ganz einfach für einen Betrieb mit lehmigem Boden, diese Pflanze zu kultivieren. Beim Spaziergang über die Felder machten wir Halt bei den Spargeltunnels, bekamen mit wie der Spargel gestochen wird, wie er danach im Betrieb in die Wasch- und Sortieranlage kommt und zuletzt abgepackt wird. Erstaunlich wie viel Handarbeit dahinter steckt, somit ist auch klar, warum der Spargel kein Billiggemüse ist.
An einem Augustnachmittag ging die Fahrt nach Thun und weiter zum Schloss Schadau. Hier eine schöne Beschreibung über Schloss und seine Umgebung: „Die Schadau ist eine von Menschenhand geschaffene Perle, gefügt in das Diadem der Alpenlandschaft, das die Natur hier in fröhlicher Stunde geschaffen“ (Abraham Roth 1873). Seit 25 Jahren beherbergt es ein Juwel der besonderen Art: Das Schweizerische Gastronomie-Museum. Es gilt als kulturelles Gedächtnis der Gastronomie und Hotellerie sowie der Ess- und Trinkkultur. Die seltensten Kochbuch-Exemplare gehen in die Anfänge des Buchdrucks zurück und haben internationale Bedeutung.
Schon einmal etwas von biodynamischer Craniosacral Therapie gehört? Unsere Kursleiterin und ausgebildete Craniosacral Therapeutin, Chantal Stucki, erklärte uns das mit wenigen Worten so: Ziel der biodynamischen Craniosacral-Therapie ist es, den Körper in seinen Neutralzustand zu bringen. Das heisst weiter, das vegetative Nervensystem ins Gleichgewicht zu bringen um die Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Die beiden Pole Cranium (Schädel) und Sacrum (Kreuzbein) bilden mit den Gehirn- und Rückenmarkshäuten (Membranen) ein System, in welchem die Gehirnflüssigkeit (Liquor) rhythmisch pulsiert. Diese Rhythmus, Breath of  Life genannt, ist vergleichbar mit Ebbe und Flut. Er überträgt sich auf den gesamten Körper und beeinflusst die Entwicklung und die Funktionsfähigkeit des ganzen Menschen. Das alles tönt so einfach, aber wir konnten selber erfahren, dass es nicht ganz so einfach geht. Schon beim Versuch, in Ruhe selber diesen Rhythmus „Breath of Life“ zu spüren, hatten doch einige etwas Schwierigkeiten.
Engel für die Adventszeit war das „Bastelthema“ im November im Atelier von Franziska Chèvre in Toffen. Aus einem Cheminéeholz-„Schyt“ sowie Kopf und Flügel aus Gips, entstanden wunderschöne kreative Weihnachtsengel. Den Abend rundete ein feiner Tee mit kleinen süssen selbstgebackenen Köstlichkeiten ab.
Schweizer Paraplegiker-Zentrum hiess unser Ziel an der diesjährigen Vereinsreise im Oktober. Die Fahrt führte uns durchs Emmental zuerst zu Kaffee und Gipfeli  ins Restaurant Tannenbad in Weier. Da sich die Sonne in Sursee noch etwas zwischen den Wolken zeigte, dehnte unser Car-Chauffeur, Beat Baumgartner von STI Reisen unsere Fahrt noch etwas aus und unternahm eine Rundfahrt um den Sempachersee. Anschliessend fanden wir uns im Schweizer Paraplegiker Zentrum zum feinen Mittagessen im obersten Stock des Glashauses ein und wurden da sehr nett empfangen. Mit grosser und auch etwas „mulmiger“ Erwartung ging es dann ins Hauptgebäude zu einer filmischen Einführung über das Haus und seine Entstehung/Geschichte. Guido  A. Zäch hatte schon im Jahr 1975 die Vision, querschnittgelähmten Menschen die Ganzheitlichkeit in Behandlung, Rehabilitation und bestmögliche Integration in die Gesellschaft unter einem Dach zu ermöglichen. Er legte damit den Grundstein für die Entstehung des heute weltweit einzigartigen Leistungsnetzes der Schweizer Paraplegiker-Gruppe. Es brauchte aber viele Anläufe und Rückschläge, bevor dann 1990 diese Spezialklink gebaut werden konnte. Nach dieser Einführung wurden wir auf eindrückliche, gefühlsvolle und einfühlsame Art durch die verschiedenen Stationen des Hauses geführt. Auf der Heimfahrt erwartete uns die Kambly-Fabrik mit ihren süssen und salzigen Verführungen. Diese halfen uns, die doch etwas „schwere Kost“ vom Nachmittag besser zu verdauen bevor es an die Rückfahrt nach Belp ging.

Monika Graf

 

Presse / Homepage

An der Generalversammlung des Dachverbandes SGF in Männedorf fand am 19. Mai eine Preisverleihung statt. Die Sektionen wurden aufgefordert, ein besonderes Projekt des Vereins mit Fotos und Presseberichten einzusenden. Da wir ab 2016 den Fahrdienst in eigener Regie führen, hatten wir einen guten Grund, genau dieses Projekt anzumelden. Das Projekt kam bei der Jury gut an und wir erhielten den 2. Preis.
Jeden Monat berichte ich im „der Belper“ über die verschiedenen Aktivitäten des Frauenvereins so wie Kurse, Seniorenaltersnachmittage, Ausflüge etc. Wenn möglich besuche ich die Anlässe persönlich, damit ich gelungene Fotos dem Bericht beilegen kann. Die Berichte über das Erzähl- oder Repaircafé werden mir von der Organisatorin Regina Dubach zugestellt und ich leite das Ganze unter dem Namen „Frauenverein“ an die Redaktion weiter.

Das neue Vereinsjahr bietet garantiert viele interessante Unterhaltungsmöglichkeiten, Sie werden darüber lesen können, bis bald.

Dora Tellenbach


Rotkreuzfahrdienst

Mit viel Zuversicht nahmen wir im Januar 2016 den Betrieb als eigenständiger Fahrdienst auf. Trotz der Trennung vom Schweizerischen Roten Kreuz hielten uns fast alle Fahrerinnen und Fahrer die Treue. Lediglich drei Personen beendeten aus persönlichen Gründen Ihr Engagement bei unserem Fahrdienst. Im Laufe des Jahres konnten wir sogar noch einige Neumitglieder anwerben, weshalb wir nun total 38 Namen auf unserer Fahrer-und Fahrerinnen-Liste zählen.

Auch beim Telefondienst ergaben sich personelle Veränderungen. Inzwischen ist das Vermittlerinnen-Team wieder komplett. Zum Glück fanden wir erneut zwei Frauen, die regelmässig einen halben Tag ehrenamtlich für uns arbeiten. In der heutigen Zeit ist dies keine Selbstverständlichkeit.

Alles in allem dürfen wir zufrieden auf ein unfallfreies Jahr  zurückblicken. Wir konnten total 2'415 Fahrdienstreservationen vermitteln. 2'180 Aufträge wurden mit Privatautos ausgeführt. 235 Mal war eines unserer beiden Behindertenfahrzeuge im Einsatz. Insgesamt waren die 6 Fahrerinnen und 32 Fahrer gut 3'500 Stunden unterwegs und legten dabei fast 64'000 Kilometer zurück. Zwar verzeichneten wir gegenüber den Vorjahren einen leichten Rückgang der Anmeldungen. Die Einsatzzeit und die gefahrenen Kilometer blieben jedoch stabil. Dies liegt wohl daran, dass wir mehrere Fahrgäste regelmässig zu Tagestreffs transportierten. Dabei zählen wir Hin- und Rückfahrt als ein Auftrag.

Beim ganzen Fahrdienst-Team bedanke ich mich herzlich für die wertvolle Mitarbeit. Nur dank den zahlreichen, freiwilligen Einsätzen können wir alle gemeinsam vielen betagten und kranken Mitmenschen den Alltag erleichtern. Die positiven Rückmeldungen sind die beste Motivation für die Zukunft.

Gaby Bürgy

 

Seniorenforum

Kaffeehöck
Edith Schmid und ihre sieben Helferinnen haben im Jahr 2016 insgesamt acht Mal einen Kaffeehöck durchgeführt. Im Januar und Oktober hat das allseits beliebte traditionelle Lotto stattgefunden. Die restlichen sechs Höcks wurden monatlich, ohne März, Juli,  September und Dezember durchgeführt. An den gemütlichen Nachmittagen haben jeweils bis zu 39 Personen teilgenommen. Mit der musi­kalischen Unterhaltung und dem Vorlesen diverser Geschichten konnte den Pensionärinnen und Pensionären des Altersheim und der Langzeitpflegeab­teilung jeweils Freude bereitet und etwas Abwechslung in den Alltag gebracht werden. Herzlichen Dank den Frauen des Kaffeehöck-Teams, welche sich auch im Jahr 2016 mit viel Freude, Geduld und Herzlichkeit um die Pensionärinnen und Pensionäre gekümmert haben.

Altersnachmittage
Im 2016 haben wir zusammen mit der Reformierten Kirche Belp-Belp­berg-Toffen im Aaresaal des Restaurant Kreuz Belp vier Altersnachmittage durchgeführt. An den einzelnen Altersnachmittagen haben bis zu 144 Einwohnerinnen und Einwohner von Belp teilgenommen. Das Unter­haltungsprogramm 2016 beinhaltete wiederum ein Lotto unter Mithilfe einer Konfirmationsklasse, Lieder des Jodlerchörli des TV Belp, Vorlesung einiger historischer Geschichten inkl. Untermalung mit den entsprechenden Liedern. Im Dezember besuchte uns der Samichlous mit Schmutzli und Gehilfin. Zudem hat das Vokalensemble "Les Chantelles" aus Belp einige stimmgewaltige Lieder gesungen.  Eine Pfarrerin bzw. ein Pfarrer der Kirchgemeinde Belp führte jeweils durchs Programm und die Helferinnen des Frauenverein Belp servierten Kaffee, Tee und einen feinen Zvieri. Auch diesen Helferinnen erneut ein herzliches Dankeschön für die zuverlässig geleistete Freiwilligenarbeit.

Besuchergruppe
Der Besuchergruppe gehören 40 Frauen an, welche im vergangenen Vereinsjahr 115 Einwohnerinnen und Einwohner von Belp am Geburtstag und in der Adventszeit besucht haben. Die 91 Frauen und 24 Männer, wovon 5 Ehepaare, sind alle 80-jährig oder älter. Die Frauen der Besuchergruppe erfreuten sowohl die Seniorinnen und Senioren in Privathaushalten als auch Bewohnerinnen und Bewohner in den Belper und teilweise auch auswärtigen Hei­men mit ihren Besuchen.

Senioren-Ausflug / Frühlingsreise
Bei angenehmen Temperaturen und Sonnenschein haben am Mittwoch, 15. Juni 2016 total 161 Personen in 3 Cars der STI Reisen Thun und dem Behindertenbus des FV die Reise nach Stalden OW ins Berghotel Langis "unter die Räder genommen". Die Fahrt führte uns via Autobahn und Schnellstrasse, entlang des Thunersees, nach Interlaken, dann über den Brünig nach Sarnen und alsdann an unser Ziel auf den Glaubenberg. Während der Fahrt gab es viel Interessantes und landschaftlich Schönes zu sehen. Die Fahrt war sehr spannend und kurzweilig, auch deshalb weil die Chauffeure der STI Reisen viele Hinweise und Erklärungen zu den Ortschaften bzw. der Landschaft machten. Im Berghotel Langis wurden wir bereits erwartet. Das Personal hatte extra für die Cars und den Behindertenbus den Parkplatz entsprechend abgesperrt. Die Reiseteilnehmer/-innen, insbesondere die Bewohnerinnen und Bewohner des Altersheim, Wohnheim und der Langzeitpflege, konnten so bequem direkt beim Haupteingang bzw. über die Terrasse das Restaurant betreten. In den drei separaten Räumen hatte es für alle genügend Sitzplätze. Die Tische waren schön aufgedeckt und eine Speisekarte informierte über das zu erwartende Menu: Pouletschnitzeli an Rotweinsauce, hausgemachter Kartoffelgratin, Gemüsegarnitur und Erbeerenmousse (welches sehr originell im Kaffeeglas serviert wurde). Für den Hauptgang hat es noch einen Nachservice gegeben - super! Das Essen sowie die beiden Weine "Epesses und Maienfelder " haben sehr gut gemundet. Die Bedienung durch das Servicepersonal war freundlich, speditiv und ohne jegliche Hektik - ihre Leistung, auch diese der Küchen-Crew, wurde mit einem grossen Applaus gewürdigt. Da wir wiederum genügend Zeit für den Mittagshalt eingeplant hatten, war die Stimmung unter den Teilnehmern/-innen sehr gut. Es wurde viel geschwatzt, erzählt und gelacht. Einige Reisende sind nach dem Essen draussen spazieren gegangen und konnten die Aussicht auf  den Sarnersee und die Bergwelt dahinter geniessen. Um 15.30 Uhr haben wir gestärkt und gut gelaunt die Heimreise angetreten. Die Route führte uns zunächst auf die Passhöhe des Glaubenberg, dann talwärts ins Entlebuch via Eschholzmatt, Trubschachen, Langnau, Konolfingen, Münsingen "über Land" ohne Stau zurück nach Belp, wo wir pünktlich angekommen sind. Erfreulicherweise konnte auch diese Reise unfallfrei beendet werden. Der Wettergott hatte sich gnädig gezeigt. Trotz Regen-Prognose hat uns die Sonne fast die ganze Zeit begleitet. Einzig während des Mittagessens hat es kurz geregnet. Ein grosses "Merci" meinen Helferinnen: Brigitte Johner, Lilian Schild, Gaby Iseli, Esther Oester und Christine Schüpbach. Den drei Chauffeuren der STI Reisen Thun gebührt ebenfalls ein grosses "Merci". Haben sie uns doch ein weiteres Mal umsichtig, vorsichtig und professionell auf dieser Seniorenreise "begleitet".

Dominique Aebersold


Alterssiedlung Zauggmatte

Das Programm 2016 war wiederum sehr abwechslungsreich. Angefangen haben wir im Januar mit Lotto spielen. Etwas, das bei den Bewohnern der Zauggmatte sehr beliebt ist. Dementsprechend nahmen auch 19 Personen daran teil. Weiter ging’s im Februar mit musikalischer Unterhaltung mit Peter und Elisabeth Ehrsam aus Ueberstorf, Arthur und Hanna Werren aus Gasel und Bernhard Binggeli aus Bern. Es war ein sehr schöner und gemütlicher Nachmittag mit allseits bekannten Liedern, begleitet auf dem Akkordeon und der Gitarre. Im März besuchte uns Franz Holzer aus Spiez mit seiner Drehorgel. Er erklärte viele interessante Sachen und machte uns auch das Drehorgelmuseum in Oberhofen schmackhaft. Zwischen seinen bekannten Melodien las Susanna Wyss lustige Geschichten vor. Im April durften wir das Zwirbelirad des Belper Chors einmal mehr drehen. Die 28 Gäste konnten so ihren Sommerflor gewinnen. Ein sehr beliebter Anlass! Und schon war im Mai wieder Musik angesagt. Margrith Trachsel kam mit ihrer Schwester Sonja und im Duett sangen sie uns schöne und bekannte Jodellieder vor. Das Ganze wurde mit einer Diashow begleitet. Der Zvieri-Ausflug fand dieses Jahr bereits Anfang Juni statt. Wer wollte lief nach Toffen in die Old Timer-Galeri. Die Andern fuhren mit dem Bus des Frauenvereins hin. Dort trafen wir uns zum Zvieri-Plättli, oder wer nicht so grossen Hunger hatte bestellte sich einen Coup. Da das Wetter nicht so recht mitspielte, mussten wir leider im Innern des Restaurants verweilen. Das Brätle fand bereits zum 5. Mal im Clubhaus des Familiengartenvereins statt. Bei schönem Wetter konnten 18 Personen unter der Pergola die Cervelats geniessen und für musikalische Unterhaltung sorgte wie bereits im Vorjahr das Trio Gartefründe.  Dann gab’s eine Sommerpause. Weiter ging‘s erst am 11. Oktober. Eigentlich war ein Besuch in der Cailler-Schokoladenfabrik in Broc vorgesehen. Aber leider liess sich dieser Anlass nicht durchführen. So luden wir kurzerhand einmal mehr Peter Fuhrimann aus Walkringen zu uns in die Cafeteria ein. Wie immer verbrachten wir einen gemütlichen und lustigen Nachmittag mit bekannten Melodien. Natürlich konnte auch das Eine oder Andere Lied mitgesungen werden. Im November fand zum dritten Mal unser Mittags-Fondue-Plausch statt. Bei Käs Glauser konnten neben der guten Fonduemischung auch die ganzen Utensilien bezogen werden. Die 18 Gäste konnten so ihre Fondues am Tisch selber zubereiten, was doch etwas Geduld verlangte. Die Weihnachtsfeier fand am 13. Dezember statt. Meret Steiner, eine Schülerin aus Belp, begleitete den Nachmittag mit ihrem schönen Querflötenspiel.  Natürlich durfte nebst der urchigen Weihnachtsgeschichte – vorgelesen von Susanna Wyss – auch das Singen der Weihnachtslieder nicht fehlen. Dieses Jahr begleitete Jean-Paul Gyger die singende Zauggmatte-Schar auf seinem Keyboard. Schön war, dass auch verschiedene Gäste zum guten Gelingen des Anlasses mit einem Gedicht oder einer Geschichte beigetragen haben. Anschliessend wurde den Gästen traditionsgemäss Hamme und Kartoffelsalat serviert. Es war eine sehr schöne Feier!

Edith Gasser

 

Domicil Galactina Park

Fürs Jahr 2016 planten wir zehn abwechslungsreiche Nachmittage. Im Januar und nach der Sommerpause starteten wir mit einem Lotto. Aufmerksam wurden die Zahlen gedeckt und gross war die Freude, wenn jemand aus dem Gabenkorb auswählen durfte. Am Schluss konnten alle mit einem oder mehreren Preisen das Restaurant verlassen. An fünf Nachmittagen unterhielten verschiedene Musikantinnen und Musikanten mit lüpfiger Musik, bekannten Liedern, berndeutschen Geschichten, witzigen Sprüchen und Anekdoten
Unsere äste. Danke an Heidi Wüthrich fürs Organisieren der musikalischen Unterhaltung.
Wenn Jenny Joder Geschichten vorlas, hatte sie immer aufmerksame Zuhörerinnen und Zuhörer. Wurden dazwischen noch bekannte Lieder gesungen, war der Nachmittag gelungen und die Teilnehmenden verabschiedeten sich mit einem zufriedenen Lächeln.
Im November konnten wir wieder die Kindertanzgruppe der Trachtengruppe engagieren. Achtzehn Mädchen und Knaben ab vier Jahren, in schönen Trachten und mit hübschen Frisuren zeigten mit grosser Freude ihre Tänze mit Ländlermusik. Während sich die Kinder beim Zvieri für den zweiten Auftritt stärkten, las Jenny Joder eine Geschichte vor. Das Restaurant war bis auf den letzten Stuhl besetzt.
Leider konnten wir den Dezember Anlass nicht durchführen, da im Domicil der Norovirus sein Unwesen trieb.
An den abwechslungsreichen Nachmittagen nahmen im Durchschnitt siebzehn Personen teil und aus der Überbauung Galactinapark kamen zusätzlich vier bis fünf Personen an unsere Anlässe.
Nach gut einem Jahr sind die Anlässe des Frauenvereins nicht mehr erwünscht!

Barbara Ledermann